Presse / News
31.10.2011
Neues E-Mobility Steuergerät – Huber Group entwickelt leistungsstarke E-Mobility und Hybrid-Plattform
mit 32-Bit Dual Core Controller
Die Huber Group präsentiert mit der „ECU 21“ das Flaggschiff einer neuen Generation an universellen Steuergeräten für Pkw und Nutzfahrzeuge. Entwickelt als leistungsstarke E-Mobility- und Hybrid-Plattform, bietet das Steuergerät neben einem 32Bit DualCore Prozessor (SIL3/ ASILD für sicherheitskritische Anwendungen) einen 16Bit Controller für die Sicherheitsüberwachung und redundante Datenverarbeitung. Um die steigenden Anforderungen an die Kommunikationstechnologien hinsichtlich Bandbreite, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten, verfügt die „ECU 21“ über eine Vielzahl an Schnittstellen zur High-End Intra-Fahrzeugkommunikation, basierend auf CAN-, LIN und FlexRay.
Die AUTOSAR-konform entwickelte „ECU 21“ kommt aktuell im Rahmen von „EleNa“ zum Einsatz, einem Projekt der „Modellregion Elektromobilität Region Stuttgart“ zur Entwicklung eines Elektroantrieb-Nachrüstsatzes für Diesel-Lieferwagen. Das zentrale Steuergerät koordiniert als systemübergeordnete Vehicle Control Unit (VCU) die CAN-Kommunikation zwischen der ursprünglichen Fahrzeugsteuerung, sowie der einzelnen elektrischen Komponenten und Schnittstellen entsprechend der Fahranforderung. Eine differenzierte Koordination von Systemkomponenten ermöglicht dadurch die Wahl zwischen verbrennungsmotorischem, rein elektrischem und hybridem Fahren (E-Maschine + VKM) inklusive E-Boost Betrieb, sowie aktiver und passiver Rekuperation. Durch eine kontinuierliche Plausibilitätsüberwachung von Systemsensorik und Sicherheitsstatus erfolgt die Freigabe und Verfügbarkeit von möglichen Betriebsmodi. Die Systemgrenzen umfassen hierbei alle Steuer- und Regelungsvorgänge, Freigaben und Überwachungsvorgänge aller elektrifizierter Hilfsaggregate (Kühlmittel-, Lenkhilfe- und Vakuumpumpe) und weiterer elektrischer Nachrüstkomponenten, sowie des eingesetzten Hybridgetriebes. Den funktionalen Knotenpunkt bildet die Regelung und Berechnung des Summendrehmoments zur Beseitigung von Anfahrschwächen, Reduktion des Kraftstoffverbrauchs und der Steigerung von Fahrzeugperformance/ Driveability. Die ermittelte Drehmomentanforderung stützt sich dabei stets an zentrale Einflussgrößen, wie Fahreranforderung, Lastpunkt, mögliche Batteriekapazität und aktueller Systemsicherheit.
Die technischen Daten der innovativen Plattform überzeugen mit Vielseitigkeit, Funktionssicherheit und hoher Konnektivität. So verfügt die „ECU 21“ über je 18 Analogeingänge intern und extern sowie 18 Digitaleingänge, 8 LS Ausgänge (0.6A), 6 LS Ausgänge (4A), 8HS/LS Ausgänge (350mA), 2 Analogausgänge (0…5V), 2 H-Brücken (17A), 1 BLDC (5A), eine 5fache Stromversorgung für Sensoren (5V/20mA), 10 Sensormassen und 1 Stromversorgung für Sensoren (24V/500mA). Die Intra-Fahrzeugkommunikation wird über 4 CAN High Speed Schnittstellen (500kB/s), eine CAN Low Speed Schnittstelle (125kB/s), einen FlexRay (2 Kanäle) und zwei LIN Schnittstellen abgewickelt.
Das Gehäuse der „ECU 21“ wurde eigens entworfen und entstammt der Huber ECU-Gehäusefamilie. Die gewählte Kategorie der „Engine Compartment-Klasse“ wird den besonderen Anforderungen bezüglich Temperaturbereich, Feuchtigkeit, Erschütterung und Druck im Motorraum gerecht. Es erfüllt die Schutzart IP66 gemäß DIN EN 60529 und ist darüber hinaus schockresistent bis 50 g (DIN ISO 16750-3). Das Oberteil besteht aus Aluminium-Druckguss, das Unterteil aus Aluminium-Blech. Das Metallgehäuse misst 171 x 213 x 42 mm und der Drei-Module-Stecker ist mit 154 (48 / 53 / 53) Pins bestückt.
Weitere Infos und Bildmaterial zum Download stehen im Pressefach der Huber Group unter www.konstant.de zur Verfügung.
29. Juli 2011
EleNa – Elektroantrieb-Nachrüstsätze für Diesel-Lieferwagen
Entwicklungsprojekt mit Huber Group, Eberspächer & Co. für schnellen und günstigen Umstieg auf Elektromobilität; Mittelständisches Firmenkonsortium geht gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut neue Wege
Als eine von acht Modellregionen „Elektromobilität“ arbeitet die Region Stuttgart an der Umsetzung der „Roadmap“ zur Förderung der Elektromobilität, die bis zum Jahr 2020 mit 100.000 Elektrofahrzeugen für umweltfreundliche Mobilität in der Region sorgen soll. Die Huber Group rief gemeinsam mit einem mittelständischen Firmenkonsortium das Projekt „EleNa“ zur Entwicklung eines Elektroantrieb-Nachrüstsatzes für Diesel-Lieferwagen ins Leben.
Federführend sind Partner des Kompetenznetzwerkes Mechatronik BW e.V., ein Kooperationsverbund aus Industrie, Dienstleistung, Forschung und Lehre. Ziel des Projektes war die Schaffung einer Nachrüstlösung im Bereich Elektroantrieb, derzeit integriert im Mercedes Sprinter, als Vertreter der Großraumklasse. So können städtische und regionale Fahrten emissionsfrei zurückgelegt werden, gleichzeitig steht aber für überregionale Fahrten der konventionelle Antrieb zur Verfügung.
Mit diesem Nachrüstsatz soll vor allem kleinen und mittelgroßen Unternehmen ein früher Einstieg in die Elektromobilität bei niedriger Investitionshürde ermöglicht werden.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Pressefach unter http://www.konstant.de/index.php?id=1298.
19. April 2010
Innovation aus Mühlhausen: Huber Group gewinnt den Industriepreis 2010
Die Huber Group ist für ihren Ansatz der „Virtuellen Sensorik“ mit dem Industriepreis 2010 in der Kategorie „Automotive“ ausgezeichnet worden. Im Rahmen der Sensorsubstitution forscht das Unternehmen an Einsatzmöglichkeiten von künstlichen neuronalen Netzen in der Automobilindustrie. Die vielversprechenden Ergebnisse auf diesem Gebiet überzeugten die hochkarätige Jury des Industriepreises, so dass die Huber Group den Sieg in der Kategorie „Automotive“ davon trug.
Alljährlich werden mit dem Industriepreis herausragende innovative Industrielösungen von Industrie-, Zulieferer- und Dienstleistungs-Unternehmen aller Größenordnungen ausgezeichnet. Für 14 Kategorien nimmt eine Jury aus Professoren, Wissenschaftlern, Branchenvertretern und Fachredakteuren eine Bewertung der Produkte und Lösungen nach Innovationsgehalt und Funktionalität vor. Die Juroren bewerteten dabei nach einem festgelegten Kriterien-Katalog. Kriterien sind unter anderem der Innovationsgehalt (Neuheit, Produktreife und Zukunftsorientierung) und der Nutzen (erkennbarer Nutzen, Auswirkung auf Profitabilität, Effizienzsteigerung).
„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Dieser Preis zeigt nicht nur, dass wir mit der Entscheidung für innovative Projekte auf dem richtigen Weg sind, sondern ist auch eine willkommene Belohnung für eine gute Idee und die hervorragende Arbeit meiner Mitarbeiter,“ sagt Martin Huber, Gründer und Vorstand der Huber Group.


